Embryo - A Journey of Music and Peace

98 min | Dokumentarfilm
"EMBRYO has a way of making the world small and the music big." Seit 50 Jahren baut das Musikerkollektiv EMBRYO Brücken zwischen Jazz und indischen, afrikanischen und arabischen Musikwelten, als Pioniere der "World Music", bevor es trendy wurde, dass Musiker aus Westeuropa und USA mit Kollegen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien zusammen spielen. Bei ihren Reisen von Europa nach Afghanistan, Indien, Nigeria, Ägypten und Marokko spielte EMBRYO mit lokalen Musikern, wodurch ein einzigartiger Sound entstanden ist - Resultat eines kulturellen Austausches auf Augenhöhe. Mit der Band spielten Jazzgrößen wie Mal Waldron und Charlie Mariano, Afrobeat-Weltstar Fela Kuti, der indische Perkussionist Trilok Gurtu und nahezu 500 weiteren Gastmusikern der verschiedensten Genres und aus aller Welt. Für den Film hat EMBRYO-Keyboarder und Regisseur Michael Wehmeyer eine Schatztruhe mit bisher unveröffentlichen Filmaufnahmen und Fotos geborgen, um die Entwicklung EMBRYOs vom Jazz-Rock der 60er zu einer World-Fusion in Bild und Musik zu vermitteln.
Dokumentarfilm über das Musikerkollektiv Embryo, das Jazz mit Musik aus Indien, Afrika und der arabischen Welt kombiniert. In den 1960er Jahren machte Embryo noch Jazz-Rock, doch dann begann die langsame Wandlung zu einer Art Vorläufer der heute weit verbreiten World Music, die durch Reisen nach Afghanistan, Indien, Nigeria, Ägypten und Marokko in Gang gesetzt wurde, wo die Mitglieder von Embryo mit örtlichen Musikern zusammenspielten. Für seinen Dokumentarfilm konnte Regisseur Michael Wehmeyer, der zugleich auch Keyboarder bei Embryo ist, auf zahlreiche unveröffentlichte Videos und Fotos zurückgreifen und lässt in Interviews Bandmitglieder und Wegbegleiter zu Wort kommen. Außerdem thematisiert er den Generationswechsel innerhalb des Kollektivs, denn Bandgründer Christian Burchard übergibt im Rahmen des Films den Staffelstab gewissermaßen an seine Tochter Marja…